Lebewesen

Es gibt sicherlich viele, viele Planeten wie die Erde. Manche mit viel höher entwickelten Zivilisationen mit Wesenheiten ähnlich dem Homo Sapiens, andere mit Arten von Leben, die sich noch schwer vorstellen lassen. Ein Wissenschaftlerteam rechnete allein die Anzahl der bewohnten Planeten in unserer Galaxie auf 36 hoch, wobei mir, trotz äußerer Orbitnotwendigkeit, wegen der Gammablitze, diese Anzahl ein wenig zu gering bemessen erscheint.
Alle mit ihren eigenen Entwicklungsausformungen, ihren eigenen, einzigartigen Zusammenhängen, sogar einzigartigen Viren. (Hoffentlich schleppt man uns hier keine Marsviren hin, aber wird man wohl, wenn es in den ’30ern zum Mars geht… Ich hatte das Jahr so auf um ’34 geschätzt, mal sehen…) Mit ihren einzigartigen Intelligenzausprägungen ihrer Zivilisationen und deren Verständnisfindungen, einzigartigen Geschichten und auch Illusionen.
Aber vielleicht, wenn wir uns auch nur irgendwie ähnlich sind, sind wir trotzdem alle Musiker, Künstler und Poeten, Geschichtenschreiber, Denker, Wissenschaftler und haben irgendwo, in den Tiefen unserer Schichten, ein Herz, das eben das Universum und die Liebe kennt und nicht nur eine Familie, ein Dorf, eine Stadt, eine Region, ein Land oder eine Welt.
Ich habe schon oft gedacht, Liebe kann durchaus auf interstellarer Ebene stattfinden. Der Mensch stellt Außerirdisches oft als brutal und schlecht dar, aber am Ende ist das doch lediglich eine Selbstreflektion der eigenen Spezies, vielleicht sogar lediglich eine Selbstreflektion derjenigen, die nicht aus ihren Boxen heraus denken können, ihren kleinen, eingeschränkten Nischen, denen alles, was anders als sie ist, eine Gefahr ist – denen letztlich ja auch die Liebe eine Gefahr ist, denn Liebe ist immer innen UND außen und deswegen in der Lage, basislose Konstrukte zu zerstören, gegen jeden Willen.
Was uns jedenfalls alle, auch alle Lebewesen hier auf der Erde, gleich macht, ist die Energieart, die wir zum Leben nutzen. Wir nutzen nämlich alle dieselbe Energieart, es sind nur unsere Ausprägungen, die jeweils differieren. Wie intensiv also könnte ein Kontakt zwischen einem Außerirdischen und mir sein, der mir im Grunde ähnlich ist? (Gestern sah ich eine Szene, in der das physische Nervensystem aus einer Person herausfiel. Nervensystemfunktion bleibt Nervensystemfunktion…)
Ich nehme außerdem an, daß wir den Außerirdischen in jedem Gegenüber finden, das wir auf diesem Planeten antreffen und deswegen hier gut den sogenannten „Erstkontakt“ üben können, indem wir unsere Gegenüber (Pflanzen, Tiere, Menschen, Wesenheiten allgemein) ernstnehmen in ihrer eigenen, persönlichen Ausprägung. Das ist nur logisch, denn das Andere ist, auch hier, immer das Andere. Jenes „Außen“, was über das „Innen“ so wunderbar hinausgeht und einen durch den Spiegel hindurchsehen läßt…

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